Lockruf für Lauffreudige

04.06.2020

Bewegung, Interaktion und Baselbieter Natur. Das bietet die neue SPORTAMTag-Challenge des Sportamts Baselland. Das Angebot steht der Bevölkerung ab dem 8. Juni zur Verfügung.

Die Vögel im Wald zwitschern hören, die frische Luft einatmen, die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht spüren: Laufen in der Natur ist ein herrliches Gefühl. Warum also laufen wir nicht öfter einfach los? Die Gründe sind vielfältig, man ist zu sehr eingebunden oder kennt keine passenden Strecken. Absprachen zum gemeinsamen Laufen scheitern an individuellen Tagesplänen.

Mit der SPORTAMTag-Challenge sagt das Sportamt Baselland diesen Motivationsbarrieren den Kampf an: Das flexible Trainingsangebot soll die Bevölkerung zum «Sport am Tag» animieren und ermöglicht gleichzeitig eine Interaktion mit anderen Sporttreibenden. Das Resultat einer rund einjährigen Vorbereitung darf sich nun im Licht der Öffentlichkeit präsentieren – der Startschuss zur SPORTAMTag-Challenge fällt am 8. Juni!

Interaktiver Wettkampf für jedes Laufniveau
Die Grundlage dieser Challenge bilden beschilderte und permanent eingerichtete Laufstrecken an drei verschiedenen Standorten. Über eine Web-Applikation auf dem eigenen Smartphone kann die Laufzeit gestoppt werden. Anschliessend erscheint die gemessene Zeit auf der Internet-Plattform des Sportamts Baselland. Dies soll den Laufenden sowie Walkenden einerseits ein einzigartiges Sporterlebnis in der Natur, gleichzeitig aber auch einen interaktiven Wettkampf oder den Vergleich mit sich selber ermöglichen.

Die SPORTAMTag-Challenge zeichnet sich aus durch Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Einsteigende sammeln auf den eher kurzen Strecken erste Erfahrungen, während durch die Zeitmessung und den damit verbundenen Vergleichsmöglichkeiten auch Gelegenheits- und Wett-kampfsporttreibende auf ihre Kosten kommen. Die Challenge könnte zudem eine der wenigen Wettkampf-Formen bieten, die Lauffreudigen in den nächsten Wochen coronabedingt zur Verfügung steht.

Drei verschiedene Standorte

Die drei Standorte der Challenge sind über den Kanton verteilt. Im Birs- und Birsigtal befinden sich drei Rundstrecken, die zwischen 3.75 und 9.65 Kilometer lang sind. Alle drei können von Aesch und Reinach aus gestartet werden, die längste Strecke zusätzlich von Ettingen und Therwil. Der Standort «Oberbaselbiet» ist ähnlich konzipiert: In Itingen, Sissach und Zunzgen stehen den Laufenden wiederum drei Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen zwischen 4.91 und 10.03 Kilometern zur Verfügung.

Die 1.7 Kilometer lange Strecke in Liestal wurde nicht umsonst «Gipfelstürmer» getauft: Die einzige Richtung, die es bei ihr gibt, ist bergauf! Insgesamt werden zwischen dem Startpunkt beim Rotackerschulhaus und dem Ziel auf der Sichtern 125 Höhenmeter überwunden. Die Strecke lässt sich auch mit dem Bike zurücklegen. Die Startpunkte sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und jeweils mit einer Infotafel ausgestattet, welche die wichtigsten Informationen auf einen Blick bereithält. 

Kilometer- und Zeitenjagd

Die Challenge soll nicht nur Wettkampfsportlerinnen und -sportler ansprechen, sondern alle, die sich gerne in der Natur bewegen. Deshalb hat das Sportamt für diese interaktive Wettkampf-Form verschiedene Kategorien kreiert. Neben der klassischen «Einzelwertung», welche die schnellsten Zeiten für jede Strecke misst, gibt es auch die sogenannte «Kilometerjagd», die das Absolvieren von möglichst vielen Kilometern zum Ziel setzt. Weder die Zeit noch die Fortbewegungsart spielen dabei eine Rolle. Ferner kann diese Kategorie sowohl individuell als auch gruppenweise bestritten werden. «Rennend durchs Baselbiet», «Gipfelstürmer» oder «Sportskanone» heissen die verbleibenden Kategorien, bei denen die Zeiten ausgewählter Strecken zusammengezählt werden.

Wer hat’s erfunden?
Anstoss zur Entwicklung der SPORTAMTag-Challenge hat die Raiffeisen Zuger Trophy gegeben, die sich in Zug seit 16 Jahren grosser Beliebtheit erfreut. Im Unterschied zum Baselbieter Modell wechseln dort die Strecken monatlich und der Startpunkt ist auf einen Ort beschränkt. Bis sich die hiesige Challenge in der heutigen Form präsentieren konnte, musste Projektleiter Nicolas Kränzle einige Hürden überwinden. «Das Finden von Streckenstandorten in schöner Umgebung, die ein-fach zugänglich sind und Platz für drei in der Schwierigkeit aufeinander aufbauende Strecken bieten, war nicht ganz einfach», erinnert er sich. Zudem wirkten elf verschiedene Gemeinden und Organisationen, unter anderem das Amt für Wald beider Basel sowie Wanderwege beider Basel, an diesem Projekt mit. Dies stellte bisweilen eine koordinatorische Herausforderung dar. Umso mehr freut sich Nicolas Kränzle nun darauf, die Früchte dieser produktiven Zusammenarbeit schon bald der Bevölkerung zugänglich zu machen.

Interessierte finden auf der Webseite sportamtag.bl.ch weitere Informationen.

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